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Ried und Sand

E+E-Vorhaben „Biotopverbund und Restitution durch extensive Landbewirtschaftung“

 


Ziel des E+E-Vorhabens „Ried und Sand“ ist es, für den Naturschutz wertvolle Ried- und Sandrasenlebensräume im Westteil des Landkreises Darmstadt-Dieburg durch die Entwicklung neuartiger Beweidungskonzepte nachhaltig zu sichern.

Die Ökoagentur gliedert sich hier an ein Projekt der UNB Darmstadt-Dieburg an, die mit Unterstützung des Bundesamtes für Naturschutz und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit das Projekt "Ried und Sand" ins Leben gerufen hat.
Wissenschaftlich begleitet wird die Maßnahme durch das Institut für Botanik (FB Biologie) der TU Darmstadt.


weitere Informationen: http://www.riedundsand.de/

 


Aus dem Rapsfeld wird Natur. Einfache Eingriffe als Initialzündung, den Rest macht die Natur von selbst.

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  das ehemalige Rapsfeld Beginn der Renaturierungsmassnahme
 
  Schon nach wenigen Tagen wurden die ersten Amphibien gefunden.

Kontrollierter Weidedruck durch Kühe und Schafe  Landschaftspflege auf die sanfte Art.

Kontrollierter Weidedruck hält einen Teil der Landschaft offen und lässt gleichzeitig eine große Artenvielfalt zu.

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Kontrollierter Weidedruck durch Kühe und Schafe

Aus der Betonrinne... ...wird ein naturnahes Gewässer

Begleitend zu "Ried und Sand" wird der Zehntbach renaturiert und fügt sich perfekt in das Konzept ein.

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Beimpfung mit Heu

Beimpfung mit Heu aus dem
NSG „Mönchbruch“
November 2006

Die Flächen werden mittels Heuansaat beimpft. Diese Methode der "extensiven" Ansaat soll initial wirken und den natürlichen Entwicklungsprozess anstoßen. Kontrollierter "Weidedruck" sorgt dann für eine Offenhaltung der Fläche.

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Beimpfung mit Heu Beimpfung mit Heu
Beimpfung mit Heu Beimpfung mit Heu

Das Maßnahmenkonzept:

Senken dienen als temporäre Kleinstgewässer, die der Amphibienfauna zu Gute kommen und den Weidetieren als natürliche Tränke dienen.
Grabentaschen auf der Westseite der Maßnahmenflächen könnten darüber hinaus als Refugialräume für Fischbrut bei ablaufenden Hochwassern dienen.
Aus dem schmalen, jetzt schon vorhandenen Schilfsaum kann sich ein breiter Gürtel entlang des Grabens entwickeln. Dieser wird schon jetzt von der Vogelwelt gut angenommen und wird den Tieren der freien Feldflur als Schutz dienen können.

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Fotos: Edmund Dietze (UNB Da-Di) und P-Steinmetz (HLG)